| Prim. Dr. Frank und Dr. Binder |
| Dr. Gebauer und Univ. Doz. Dr. Mallek |
| Univ. Doz. Dr. Haller |
| Dr. Helmer |
| Dr. Walter und Prof. Dr. Mostbeck |
| Röntgen |
| Mammografie |
| Ultraschall / Duplexsonografie |
| Computertomografie (CT) |
| Magnetresonanztomografie (MR) |
| Knochendichtemessung (Densitometrie) |
| Röntgen |
| Mammografie |
| Ultraschall |
| Duplexsonografie |
| Computertomografie (CT) |
| Magnetresonanztomografie (MR) |
| Knochendichtemessung (Densitometrie) |
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KontrastmittelAllgemeinesKontrastmittel werden bei Röntgenuntersuchungen eingesetzt, um Organe, welche nur geringe Dichteunterschiede zu den umgebenden Geweben / Organsystemen aufweisen, radiologisch besser sichtbar zu machen, bzw. um pathologische Prozesse in einzelnen Organen vom gesunden Gewebe besser differenzieren zu können. Nach der Art ihrer Verabreichung unterscheidet man Kontrastmittel die oral / rektal verabreicht werden von injizierbaren Kontrastmitteln, welche über einen venösen (arteriellen) Zugang in den Blutkreislauf gebracht werden (Infusion, Bolusinjektion). Nebenwirkungen von KontrastmittelnOral applizierte Kontrastmittel wie Bariumsulfat werden vom Körper nicht aufgenommen und in unveränderter Form ausgeschieden. In Ausnahmefällen kann eine Stuhlverstopfung auftreten, welcher durch reichliche Flüssigkeitszufuhr vorgebeugt werden kann. Bariumsulfatsuspensionen dürfen nicht verwendet werden, wenn der Verdacht auf "Leckstellen" im Darmtrakt (Fistel, perforiertes Ulcus) besteht. Bariumsulfatsuspension in der freien Bauchhöhle kann lebensbedrohliche Komplikationen verursachen. Bei Dickdarmröntgen (Irrigoskopie) ist nach vorangegangener Biopsie der Darmschleimhaut stets ein Sicherheitsintervall von 14 Tagen zwischen Biopsie und Röntgenuntersuchung einzuhalten. Die Nebenswirkungsrate ist bei gallegängigen jodhältigen Kontrastmitteln höher als bei über die Niere ausgeschiedenen. Orale / rektale KontrastmittelZur Untersuchung des Magen / Darmtraktes wird eine Bariumsulfatsuspension, welche eine hohe Dichte aufweist, in Kombination mit einem negativen Kontrastmittel (Luft, CO2) verwendet. In der Computertomographie wird bei Untersuchungen des Abdomens eine wenig dichte Bariumsulfatsuspension (500 bis 1000 ml ) oral verabreicht, um eine Kontrastierung des gesammten Dünndarms und soweit möglich des Dickdarmes zu erzielen. Dadurch wird die Abgrenzbarkeit des Darmtraktes von pathologischen Prozessen im Bauchraum (Tumore, Lymphknoten etc. verbessert. In der Magnetresonanztomographie des Abdomen werden wasserlösliche Substanzen, welche Eisenpartikel enthalten, zur Kontrastierung (in diesem Fall negative Kontrastierung = Signalauslöschung) verwendet. Injizierbare KontrastmittelJodhältige KontrastmittelEs handelt sich um Derivate der Benzoesäure, an die drei Jodatome gebunden sind. Dabei bestimmen die chemischen Eigenschaften der am Benzolring gebundenen Seitenketten nicht nur das physikalisch- chemische Verhalten der Substanz (wie zum Beispiel die Wasserlöslichkeit oder das Fließverhalten der Lösung) sondern auch das biologische Verhalten. Eine Sonderform der jodhältigen Kontrastmittel wird über die Leber verstoffwechselt und dient zur heute nur noch selten eingesetzten Darstellung der Gallenwege. Neben der Injektion von jodhältigen Kontrastmitteln werden sie auch zur Füllung von Gangsystemen (Galaktographie), der Gebärmutter und Eileiter (Hysterosalpingographie) oder Fisteln verwendet. Gadoliniumhältige Kontrastmittel Gadolinium, ein Metall aus der Gruppe der Lanthaniden, wird als Chelatkomplex verabreicht. In pathologischen Geweben kommt es zu einer vermehrte Anreicherung, was bei der Bildgebung ausgenützt wird. |
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Die Radiologen ! |
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